Tagesgeld Einlagensicherung
Dienstag, August 3rd, 2010Am 01. Juli 2009 wurde die Einlagensicherung in Deutschland von 20.000 Euro auf 50.000 Euro erhöht und ab dem 31. Dezember 2010 wird sich dieser Betrag erneut erhöhen, und zwar bis auf 100.000 Euro. Zudem wird die Frist für Auszahlungen auf maximal 30 Tage begrenzt und für Einleger fällt die Verlustbeteiligung, die bisher 10 Prozent betrug, weg. Viele Banken in unterschiedlichen Ländern bieten zudem noch weitere Sicherungen für ihre Kunden an. Sicherungen für das Tagesgeld der Kunden, die weit über den gesetzlichen Anforderungen hinaus das Geld der Kunden schützen. Die globale Finanzkrise im Jahr 2008 hat unter anderem die Staatsgarantie, eine Einlagensicherung die über die Sicherungssysteme der Banken hinausgeht, gebracht.
Gesetzlich geschützt sind derzeit 100% der Einlagen, allerdings nur bis 50.000 Euro, aber wie bereits geschrieben, wird auch dieses Limit auf 100.000 Euro angehoben. Banken hingegen betreiben auch in Deutschland Geschäfte, die nicht der gesetzlichen Einlagensicherung von Deutschland unterliegen. Diese Banken haben ihren Hauptsitz im Ausland ohne eigene Gesellschaften in Deutschland und betreiben in Deutschland nur Niederlassungen.
Die Regierungen von Deutschland, Griechenland und Irland haben im Oktober 2008 angekündigt, sogar 100% der Einlagen der Kontoinhaber zu garantieren. In Deutschland wurde dies aber gesetzlich zuerst nicht verankert und stellte nur eine politische Absichtserklärung dar. Dies hat sich im Juni 2009 allerdings zum positiven geändert: Diese Garantie ist nun auch rechtlich einklagbar. Durch diese Garantie wird das Risiko eines Bank Run’s reduziert. Ein Bank Run bedeutet, dass viele Anleger sehr zeitnah ihre Einlagen von ihren Konten abheben wodurch die Banken vor einem Problem stehen, da diese nur sehr wenig Bargeld bereithalten. Dies kann dann sogar bis zur Insolvenz einer Bank führen.